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„Co Jack-Blues“ läuft in Kneipenkonzert zu Hochform auf
Bistro in Musikschuppen verwandelt
Harpstedt - HARPSTEDT (boh) · „Glatze“ konnte die Band natürlich nicht heißen, aber eine Anspielung auf die fehlende Haarpracht ihres Frontmanns Udo Rösner fand sich am Ende doch im Namen wieder: Sie nannte sich – nach Telly Savallas‘ Paraderolle Kojak – „Co Jack-Blues“.

Spielten bis tief in die Nacht hinein: „Co Jack-Blues“.
Am Sonnabend verwandelte das Quintett das „Le Bistro“ in Harpstedt in einen Live-Musikschuppen. Bis in die tiefe Nacht hinein unterhielten Udo „Co Jack“ Rösner (Gesang, Harp), Michael Rest (Bass), Peter Sauer (Orgel und Piano), Uwe Sakautzky (Schlagzeug) und Oliver Goltz (E-Gitarre) die Zuhörer in der rappelvollen Kneipe. Mit jedem Set kamen sie besser in Form. Einige Gäste wagten sogar ein kleines Tänzchen. Die Combo aus Bremer Musikern mit einem Harpstedter als „Kopf“ feiert in Kürze ihr „Fünfjähriges“. Sie spielte nicht ausschließlich „lupenreinen“ Blues. Aus den Arrangements ließen sich auch Funk- und Soul-Einflüsse klar heraus hören.
Cover-Versionen zumeist eher wenig bekannter Titel wie „Need your love so bad“ von Peter Green, „Looking back“ von Dr. Feelgood, „Jesus just left Chicago“ von ZZ Top oder „All your love“ von John Mayall und seinen Bluesbreakers hatte die Band neben reichlich eigenem Material im Gepäck. Besonders reizvoll: die regelrechten Soli-Duelle, die sich Gitarrist und Keyboarder lieferten, sowie das unter die Haut gehende Mundharmonika-Spiel des Sängers. „Eine herrlich unkomplizierte Veranstaltung. Man kommt, setzt sich hin, hört tolle Musik und braucht noch nicht mal Ohrenstöpsel“, freute sich ein Zuhörer über das gelungene Kneipenkonzert.
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