Harpstedt komplett

Nordseezeitung vom 05.02.2011

Allerfeinste handgemachte Musik

Sieben Bands vertreiben den Winterblues beim Winter-Blues-Festival im Schaufenster Fischereihafen

 

BREMERHAVEN (nst). Bereits um kurz nach 20 Uhr ging (fast) nichts mehr: Das 2. Winter-Blues-Festival im Schaufenster Fischereihafen war ausverkauft. Gedränge vor den Bühnen, erstklassige handgemachte Musik und gute Stimmung: Der Traum jedes Veranstalters. So zeigte sich auch Organisator Karlheinz Michen mehr als zufrieden: „Die Musiker kommen gerne, finden sie doch bei uns ein enthusiastisches Publikum, das von der ersten Minute an mitgeht.“Den Auftakt des Winter-Blues-Festival machte die Schülerband Cooljack im Restaurant „Siedler“, ihr folgten mit der Ramblin’ Blues Band alte Hasen des Musikgeschäfts. Genau wie Dusty Fingers in der „Takelage“ verstanden sie es, die Fans in gewohnt souveräner Weise in Wallung zu bringen. Das galt auch für Helmas Helmets, die im „Reinhard’s“ für Stimmung sorgten.

Aus Bremen angereist waren die Bands Tone to Bone („Reinhard’s“) und „CoJack Blues“ („Takelage“). Beide Gruppen ließen mit ihrer Dynamik und Spielfreude keinen Zweifel daran, dass sie derzeit zu den Topacts der deutschen Bluesszene gehören.

Ein fulminantes Comeback feierte zu später Stunde die Bremerhavener Band Porter Rixx im Restaurant „Siedler“. Sänger Thomas Stender präsentierte sich und seine Mannen dabei in absoluter Bestform.

 

Kreiszeitung vom 25.10.2010

„Co Jack-Blues“ läuft in Kneipenkonzert zu Hochform auf

Bistro in Musikschuppen verwandelt

Harpstedt - HARPSTEDT (boh) · „Glatze“ konnte die Band natürlich nicht heißen, aber eine Anspielung auf die fehlende Haarpracht ihres Frontmanns Udo Rösner fand sich am Ende doch im Namen wieder: Sie nannte sich – nach Telly Savallas‘ Paraderolle Kojak – „Co Jack-Blues“.

Le Bistro 251010

Spielten bis tief in die Nacht hinein: „Co Jack-Blues“.

Am Sonnabend verwandelte das Quintett das „Le Bistro“ in Harpstedt in einen Live-Musikschuppen. Bis in die tiefe Nacht hinein unterhielten Udo „Co Jack“ Rösner (Gesang, Harp), Michael Rest (Bass), Peter Sauer (Orgel und Piano), Uwe Sakautzky (Schlagzeug) und Oliver Goltz (E-Gitarre) die Zuhörer in der rappelvollen Kneipe. Mit jedem Set kamen sie besser in Form. Einige Gäste wagten sogar ein kleines Tänzchen. Die Combo aus Bremer Musikern mit einem Harpstedter als „Kopf“ feiert in Kürze ihr „Fünfjähriges“. Sie spielte nicht ausschließlich „lupenreinen“ Blues. Aus den Arrangements ließen sich auch Funk- und Soul-Einflüsse klar heraus hören.

Cover-Versionen zumeist eher wenig bekannter Titel wie „Need your love so bad“ von Peter Green, „Looking back“ von Dr. Feelgood, „Jesus just left Chicago“ von ZZ Top oder „All your love“ von John Mayall und seinen Bluesbreakers hatte die Band neben reichlich eigenem Material im Gepäck. Besonders reizvoll: die regelrechten Soli-Duelle, die sich Gitarrist und Keyboarder lieferten, sowie das unter die Haut gehende Mundharmonika-Spiel des Sängers. „Eine herrlich unkomplizierte Veranstaltung. Man kommt, setzt sich hin, hört tolle Musik und braucht noch nicht mal Ohrenstöpsel“, freute sich ein Zuhörer über das gelungene Kneipenkonzert.

 

Panoptikum

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Nordseezeitung vom 24.04.2012

CoJack-in-Stotel

 CoJack Blues April 2012

Geschrieben von: Martina Gällweiler vom Kulturzentrum “Alte Schule Stotel”|

“CoJack Blues” am Samstag, der 21. April 2012

17.00 Uhr Soundcheck, spätestens ab da war klar, dass wird heute Abend ein wenig lauter. Aber das darf und muss auch so sein bei Rock & Blues. Richtig gefreut habe ich mich auf den Auftritt von “CoJack Blues” und meine Erwartung wurde nicht enttäuscht. Von Anfang an ist eine positive Stimmung von der sympathischen Band auf das Publikum rüber gesprungen. Die Chemie hat einfach gestimmt und das hat sich auch bis zur letzten Zugabe nicht geändert. Die Geselligkeit war auch an diesem Abend durch die offenen Saaltüren groß geschrieben. Dadurch, dass sich die Gäste jeder Zeit stärken oder kurz in der Heimatstube gemütlich hinsetzen konnten, war es unermüdlich. Nachdem das Publikum eine Zugabe nach der anderen eingefordert hat, hat der Sänger um Gnade gebeten: “Leute, ihr seid toll, aber ich kann einfach nicht mehr.” Eine Zugabe gab es allerdings dann doch noch. “Das ist nun wirklich das letzte Lied für den heutigen Abend, ihr kennt es alle und könnt es mitsingen.” Das Publikum und die Band zusammen “Stand by Me” von Ben E. King. Ein gelungener Abschluss. Für mich kann es ein Wiedersehen geben.